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Goldpreis - Gold kaufen

Goldpreis

Der Goldpreis hat seit Beginn der 2000er Jahre eine exorbitante Rallye vollzogen und erreichte im Herbst 2011 einen Gipfel knapp unter 2.000 Dollar pro Feinunze. Dieser Gipfel stellte ein Jahrtausendhoch dar, das niemand bis etwa zum Jahr 2005 erwartet hatte. Seither fragen sich die Anleger, alle Händler, Goldliebhaber und die Schmuckindustrie, ob der Goldpreis die magische Grenze von 2.000 Dollar knacken wird.

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Bewertung des Gold Hochs vom Herbst 2011

Zwei Aspekte sind bei der Bewertung dieses Preishochs interessant: wie es dazu seit Beginn der 2000er Jahre kam und wieso es sich hier um ein "Jahrtausendhoch" handeln soll (es ist möglicherweise das höchste Hoch aller Zeiten im Gold, also auf viele Jahrtausende zurück). Die Entwicklung seit dem Jahr 2000 hat ihre Wurzeln schon in den 1970er Jahren, als die USA die Bindung des Dollars an das Gold aufgaben, der Goldpreis daraufhin zu Beginn der 1980er Jahre einen kurzen Preispeak ausbildete und danach zwei Jahrzehnte lang in einer relativ engen Range zwischen rund 350 bis 600 Dollar pendelte. Anleger beachteten Gold eher wenig, die Aktienmärkte schienen interessanter zu sein. Das ist eine Haltung, zu der es aktuell wieder kommen könnte. Erst mit den Aktienmarktcrashs ab 2000/2001 (Platzen der Dotcom-Blase), 2007/2008 (amerikanische Subprime-Krise) und 2011 (Fukushima-Unglück, Euro-Krise) war Gold wieder als sicherer Hafen geschätzt und entwickelte seine exorbitante Rallye. Diese führte zu einem Hoch, das nach einem Vergleich mit anderen Werten - Immobilien, Grundstücke, andere Edelmetalle - sogar das Hoch in den 1470er bis 1490er Jahren überstieg, bevor Südamerika entdeckt wurde und dessen Gold mit anschließendem Preisverfall Europa überschwemmte. Der Vergleich ist allerdings sehr schwer anzustellen. Fest steht jedoch eines: Die Marke von 2.000 Dollar pro Feinunze gilt als sehr harte Barriere, die nicht ohne Weiteres überschritten werden dürfte.

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Prognosen zur Goldpreisentwicklung 2013

Der Goldpreis pendelt seit Ende 2011 in einer Range zwischen rund 1.550 bis 1.800 Dollar pro Feinunze. Diese Range könnte sich auf Jahre und Jahrzehnte fortsetzen, wie es schon einmal zwischen 1980 bis 2000 der Fall gewesen war. Ein gravierender Absturz scheint eher unwahrscheinlich, ein Überschreiten der Obergrenze schwierig - siehe oben. Die Aktienmärkte tendieren aktuell sehr fest, der Dow Jones bildete am 06.03.2013 ein neues Alltime-High aus, der Dax steht kurz davor und knackte am 08.03.2013 erstmals seit 2007 wieder die 8000-Punkte-Marke. Aktien werden wieder interessant, der sichere Hafen Gold dürfte auf längere Sicht weniger gefragt sein. Große Investoren (Buffet, Soros) trennten sich schon ab Sommer 2011 sukzessive von Teilen ihrer Goldbestände, Warren Buffet ist längst wieder auf Jagd nach Assets aus dem Unternehmensbereich. Anleger, die nach wie vor Gold bevorzugen, finden im März 2013 eine günstige Einstiegsgelegenheit an der unteren Grenze der beschriebenen Range (um 1.580 Dollar), sie sollten ihr Augenmerk vielleicht auf Anlagemünzen richten, die auch einen numismatischen Wert aufweisen.

Goldpreis Angebot und Nachfrage

Angebot und Nachfrage nach physischem Gold werden durch den weltweiten Bedarf bei der Verarbeitung von Gold, dem Wunsch der Staaten, Unternehmen und Privatpersonen nach der Lagerung von physischem Gold sowie auf der anderen Seite durch die Förderung und das Recycling von Gold bestimmt. Gold wird relativ wenig "verbraucht", das heißt beispielsweise in der Halbleiterproduktion so verarbeitet, dass ein Recycling nahezu aussichtslos erscheint. Lediglich acht bis neun Prozent der Weltproduktion gehen im Jahr 2013 in die industrielle Produktion, von diesem Gold werden aber über 50 Prozent recycelt. Das bedeutet, nur rund vier Prozent des verfügbaren Goldes müsste effektiv ersetzt werden, um den physischen Goldpreis stabil zu halten. In der Praxis zeigt sich aber, dass die Nachfrage nach physischem Gold das Angebot aus Minen weit übersteigt, auch Recycling hält den Preis keinesfalls stabil. Dieser stieg seit 2000 unaufhörlich bis zu einem Jahrtausendhoch.

Regularien für den Goldpreis

Um den Goldpreis stabil zu halten, steigern oder senken Goldminen ihre Produktion, die Aktivitäten beim privaten Goldankauf und -verkauf regulieren ebenfalls den Preis. Das Recycling oder srcap spielt eine wichtige Rolle, auch können Zentralbanken durch Goldankäufe und -verkäufe einen relativ großen Einfluss auf den Preis nehmen. Zumindest die Verkäufe über Zentralbanken sind aber limitiert, weil alle entwickelten Staaten der Welt in ihren Zentralbanken Goldvorräte als Sicherheitsreserve vorhalten. Experten erwarten für die Zukunft einen stärkeren Überhang der Goldnachfrage gegenüber dem Angebot und damit einen weiter steigenden Goldpreis. Die Förderung von Gold aus Minen könnte ihren Zenit bereits überschritten haben. Bis in die 1980er Jahre wurden ständig neue Lagerstätten entdeckt, danach ging die Exploration zurück. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat die mögliche Goldförderung vermutlich ihren Höhepunkt endgültig überschritten.

Historische Goldfördermengen

Die ersten relativ sicheren Daten über die weltweite Goldproduktion aus Minen gibt es aus den Jahren 1493-1520, die Produktion betrug in diesem gesamten Zeitraum von 28 Jahren 5,8 Tonnen (nochmals zum Vergleich: Allein im Jahr 2011 waren es 2.700 Tonnen). Der Goldpreis war dennoch damals relativ niedrig und blieb es trotz stetig wachsender Produktion bis in die 1960er Jahre. Zwischen 1800 bis 1930 veränderte sich der Goldpreis nur sehr wenig, er stagnierte im niedrigen zweistelligen Bereich, doch die Förderung wuchs in dieser Zeit enorm von 1,7 Tonnen p.a. (1800) bis 1.190 Tonnen p.a. (1960). Das bedeutet, die Förderung von Gold (das Angebot) und die Nachfrage beeinflussen den Preis weniger als andere Faktoren wie etwa der Wunsch nach Währungsdeckung durch Gold.

Die ersten relativ sicheren Daten über die weltweite Goldproduktion aus Minen gibt es aus den Jahren 1493-1520, die Produktion betrug in diesem gesamten Zeitraum von 28 Jahren 5,8 Tonnen (nochmals zum Vergleich: Allein im Jahr 2011 waren es 2.700 Tonnen). Der Goldpreis war dennoch damals relativ niedrig und blieb es trotz stetig wachsender Produktion bis in die 1960er Jahre. Zwischen 1800 bis 1930 veränderte sich der Goldpreis nur sehr wenig, er stagnierte im niedrigen zweistelligen Bereich, doch die Förderung wuchs in dieser Zeit enorm von 1,7 Tonnen p.a. (1800) bis 1.190 Tonnen p.a. (1960). Das bedeutet, die Förderung von Gold (das Angebot) und die Nachfrage beeinflussen den Preis weniger als andere Faktoren wie etwa der Wunsch nach Währungsdeckung durch Gold.

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