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Altgold verkaufen

Altgold verkaufen

Wer Altgold verkaufen möchte, kann dafür relativ viel und auch recht wenig Geld bekommen. In Tests durch unabhängige Fachjournalisten zeigt sich, dass der Online-Ankauf von Altgold in jedem Fall die lukrativste Variante für den Verkäufer darstellt. Verglichen damit fallen die Gänge zum Juwelier in der Innenstadt ernüchternd aus.

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Was kann man als Altgold verkaufen?

Zahngold, alter Schmuck, kleine Barren, alte Münzen, die keinen numismatischen Wert haben - all das können die Besitzer als Altgold verkaufen. Das Problem sind stets die Legierungen, denn 999er Gold, also reines Gold, ist sehr selten darunter. Der Grund: Reines Gold ist praktisch nur in Barren und einigen Münzen zu finden. Es ist weich und als Schmuck- oder Zahngold wenig geeignet (als Zahngold gar nicht). Von den Goldlegierungen, die im Verlaufe nur der letzten 200 Jahre kreiert wurden, gibt es jedoch etliche, Gold wird mit Silber, Platin, Kupfer, sogar mit Eisen vermengt, um ihm die nötigen Eigenschaften zu verleihen. Um den Wert einer Legierung herauszufinden, bedarf es einer Analyse, und die ist nicht unaufwendig. Wie gehen stationäre Händler und Juweliere damit um?

Eine Münchner Wirtschaftsjournalistin machte sich jüngst auf den Weg, um genau das herauszufinden. Sie wollte Altgold verkaufen und klapperte die Händler der Innenstadt ab, die in Tageszeitungen inserieren. Vorab hatte die Dame den Preis ihres Goldes - ein kleiner Barren, etwas Zahn- und Schmuckgold, ein kleiner Klumpen - für sich grob geschätzt und kam auf reichlich tausend Euro. Der erste Händler wollte für die reine Analyse 50 Euro, ohne auch nur einen Preis zu nennen, der nächste Juwelier nannte denselben Preis für die Analyse und zusätzlich 100 Euro für die Trennung der Legierungen. Dann bot er nach zweiminütiger Besichtigung reichlich 100 Euro für den Altgold Ankauf. Ein Zahnarzt äußerte sich großzügiger und kam auf 400 Euro, der nächste Juwelier bot die Spektralanalyse kostenlos an und bot anschließend 460 Euro. Noch ein Händler nimmt eine Röntgenfluoreszenzanalyse vor und errechnet knapp 600 Euro, wenn die Dame ihr Altgold verkaufen möchte. Wie kann das sein? Ein Unterschied zwischen 100 bis 600 Euro für dasselbe Gold?

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Altgold verkaufen im Internet

Die Journalistin verglich schließlich die Angebote einiger Online-Portale, wobei sie das Gold einsandte, kostenlos analysieren ließ und es sich anschließend wieder zurückschicken ließ - ebenfalls kostenlos. Beim besten Angebot verkaufte sie, es lag knapp unter 1.000 Euro und damit in der Nähe dessen, was sie sich errechnet hatte. Die Erklärung fällt nicht schwer: Nur in großem Stil nehmen Aufkäufer kostenlose Analysen vor, zahlen gute Preise und senden kulanter weise das Gold auch kostenlos zurück. Daher sollten Kunden im Prinzip ausschließlich über das Internet Altgold verkaufen.