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Gold als Geldanlage

Gold als Geldanlage

Gold als Geldanlage gilt traditionell als sicherer Hafen. Während einer Finanzkrise wiegt dieser Aspekt noch um ein Vielfaches schwerer, wie sich in den Jahren seit 2000 gezeigt hat, als mehrere Börsencrashs aufeinanderfolgten. Zuerst waren die Aktienmärkte nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2000/2001 abgestürzt, es folgten die amerikanische Subprime-Krise 2007/2008, die Euro-Krise seit 2010, das Fukushima-Unglück 2011 und der Ausbruch der schon länger schwelenden Krisen in Griechenland, Spanien, Italien, Irland und Portugal. Der Goldpreis stieg in dieser Zeit von rund 400 bis 500 Dollar pro Feinunze auf über 1.900 Dollar Ende 2011. Die Geldanlage in Gold hatte sich ausgezahlt.

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Gold als Geldanlage: Währungen beachten

Anleger aus dem Euroraum, die Gold als Geldanlage schätzen, müssen die Notierung des Edelmetalls an den Börsen in Dollar und dabei die Euro-Dollar-Kursentwicklung beachten. Es gab unabhängig vom All-Time-High in Dollar im Herbst 2011 auch All-Time-Highs in Euro durch einen niedrigen Dollar-Kurs. Diese Höchststände entfalten stets eine große psychologische Wirkung, internationale Großanleger orientieren sich allerdings am Dollarpreis des Goldes. Die wirtschaftlichen Verwerfungen in den USA sorgten zeitweise auch für einen fallenden Dollarkurs und damit für ein Ansteigen des Goldpreises in Dollar. Nicht jede Preisentwicklung des Goldes hängt allein vom Wert des Goldes gegenüber anderen Anlageklassen ab. Viele Anleger kaufen daher physisches Gold nicht allein unter Renditegesichtspunkten, sondern um eine krisensichere, stets werthaltige Anlage im Tresor zu haben, die bedenkenlos vererbt und über Jahrzehnte aufbewahrt werden kann. Die Geschichte hat gezeigt, dass Währungen irrationalen Verwerfungen unterliegen können, Gold jedoch zu keinem Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte wertlos war. Es wird vielmehr seit Jahrtausenden als physisches Zahlungsmittel eingesetzt, seit dem 6. Jahrhundert vor Christus auch in der heute noch gängigen Form als Münzen. Dieser Aspekt, der als äußerst gefestigt gilt, ist für viele Anleger das wichtigste Argument für Gold als Geldanlage. Das Edelmetall Silber, ebenfalls in großem Umfang als Münze im Umlauf, schwankt viel stärker in seinem Wert.

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Vorsorge per Gold als Geldanlage

Ein wichtiger Punkt ist zu beachten, wenn Gold als Geldanlage gekauft werden soll: Gold ist knapp. Die Produktion hat ihre Grenzen, die umlaufende Goldmenge lässt sich keinesfalls stark erhöhen. Im Zuge der Finanzkrise 2008 mussten Edelmetallhäuser ihre Kunden vertrösten, weil sie kein physisches Gold mehr liefern konnten - der Ansturm auf Barren und Münzen war einfach zu groß. Onlineshops für Gold wurden vorübergehend geschlossen, Anleger hatten sich zuvor massiv mit Gold eingedeckt. Es ging damals die Angst um, dass das ganze Weltwährungssystem zusammenbrechen könnte. Gegenwärtig zieht eine neue Angst auf, die vor einer grassierenden Inflation. Anleger sollten daher vorsorgen und in Gold als Geldanlage rechtzeitig investieren.