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Gold kaufen

Gold kaufen

Goldbarren

Wer physisches Gold kaufen möchte, kann sich hierbei zwischen Anlage- und Sammlermünzen sowie Goldbarren entscheiden. Jede dieser Varianten hat ihre eigenen Vorzüge. Goldbarren bestehen fast immer aus 999/1000 Gold, also praktisch reinem, unlegiertem Gold, während es bei den Münzen auch Legierungen mit etwas höheren Anteilen von Kupfer gibt. Der Wert der Barren richtet sich strikt am Spotpreis aus und ist daher am leichtesten zu bestimmen, wenn jemand Gold kaufen möchte.

Goldmünzen kaufen

Goldmünzen stellen zweifellos die beliebteste Variante dar, wenn Menschen Gold kaufen. Der Aspekt der Kapitalanlage spielt eine ebenso große Rolle wie die Sammelleidenschaft, denn die Münzen in den Gewichtsklassen 1 oz, 1/2 oz und kleiner bis 1/20 oz sind außerordentlich schön und weisen in unterschiedlichen Jahrgängen teilweise einen beträchtlichen numismatischen Wert auf. Zwar spielt auch bei den Goldmünzen der reine Edelmetallwert die größte Rolle für ihren Preis, doch es kommt eine Reihe weiterer Faktoren hinzu. Aktuelle Jahrgänge sind üblicherweise etwas günstiger als ältere Münzen zu erwerben und sollten bevorzugt werden, wenn Personen aus reinen Gründen der Kapitalanlage Gold kaufen. Von dieser Regel gibt es wiederum mindestens eine Ausnahme, der Krügerrand wird in älteren Münzen oft preiswerter gehandelt, da diese manchmal Abnutzungserscheinungen aufweisen. Die beliebtesten Münzen generell sind zweifellos neben dem Krügerrand der Gold Eagle, Wiener Philharmoniker, Känguru (Australian Nugget) und die Lunar Serien I und II. Wenn Sie erstmalig Gold kaufen sollten, sind diese Münzen stark zu empfehlen, hier können Sie nichts verkehrt machen. Auch zahlen Sie auf die Anlagemünzen keine Mehrwertsteuer, schon deshalb kann man jederzeit und bedenkenlos Gold kaufen.

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Gold kaufen als Barren

Manche Personen möchten als Kapitalanlage größere Mengen Gold kaufen und greifen dann zu Goldbarren. Hier sind größere Gewichte zu bevorzugen, denn Goldbarren werden mit einem Agio (Aufschlag) versehen, der mit der Größe der Barren prozentual sinkt. Auch hier können die Anleger ohne Mehrwertsteueraufschlag das Gold kaufen. Es gibt Barren größtenteils zwischen einem Gramm und einem Kilogramm, sie erhalten eine kleine Prägung (Herstellernamen und ab 250 Gramm eine Seriennummer) sowie unter Umständen ein Kinegramm, das wie ein Wasserzeichen funktioniert und bei Lichteinfall ein bestimmtes Zeichen erkennen lässt. Kleine Goldbarren werden erst gestanzt, danach geprägt, große Barren gießen die Hersteller, was auch optisch erkennbar ist. Wer Gold kaufen möchte und sich für Barren entscheidet, präferiert entweder als kleines Geschenk die Mini-Barren oder als Kapitalanlage Barren ab einem Kilogramm, die einen äußerst geringen Ausgabeaufschlag aufweisen. Der Standardbarren, der immer im Film zu sehen ist (auch Good-Delivery-Barren genannt), wiegt übrigens 12,44 Kg, was 400 Unzen Gold entspricht, er weist eine Feinheit von 995er Gold auf.

Gold in Krisenzeiten kaufen

Soll ich Gold in Krisenzeiten kaufen? fragen sich Anleger immer wieder, was zunächst verwundern könnte, doch nach näherer Betrachtung plausibel erscheint. Natürlich soll man Gold in Krisenzeiten kaufen, antwortet der unbedachte Laie, ohne zu bedenken, dass Krisenzeiten nicht so einfach zu erkennen sind. Wenn sie nämlich da sind, ist der Goldpreis schon auf neue Höchststände geklettert. Nun überlegen die Anleger, ob sie noch nachkaufen sollen. Die Antwort lautet: Man soll stets Gold in Krisenzeiten kaufen, doch auch in guten Zeiten bei etwas nachgebendem Goldpreis lohnt sich die Investition in Gold. Die nächste Krise kommt bestimmt.

Krisenzeiten: Fieberthermometer der Finanzmärkte

Als "Fieberthermometer der Finanzmärkte" bezeichnete der frühere FED-Chef Alan Greenspan den Goldkurs, womit er zweifellos den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Die Märkte schwächeln seit den frühen 2000er Jahren, die Fieberkurve des Goldpreises steigt seither steil nach oben. Kluge und weitsichtige Investoren kauften schon innerhalb der Dotcom-Blase im Jahr 2000, ihr Engagement ist inzwischen das Fünffache wert. Auch wer im Herbst 2008 nach Ausbruch der Subprime-Krise Gold kaufte, erhielt es damals noch zu einem Preis von 800 Dollar pro Feinunze, der Ende 2011 auf 1.900 Dollar gestiegen war. Freilich fiel er wieder leicht ab, doch die 800 Dollar werden wohl nie wieder unterschritten werden: Im März 2013 steht der Goldpreis bei rund 1.600 Dollar. Gold in Krisenzeiten kaufen? - Beeilen Sie sich mit dem Kauf, auf nächste Krise können Sie sich verlassen.

Portfolio managen und Gold in Krisenzeiten kaufen

Jedes private Vermögen stellt ein gewisses Portfolio dar, selbst der kleinste Haushalt managt seine Finanzen auf diese Weise. Es existieren Lebens- und Rentenversicherungen, ein kleines Sparbuch für die Kinder, vielleicht eine Festgeldanlage. Haben Sie auch ein paar Goldmünzen im Schrank? Diese gehören eigentlich in jedes Portfolio hinein, egal ob groß oder klein. Die Schuldenkrise der Euroländer ist längst nicht ausgestanden, in den USA wird es im Frühjahr 2013 gar eine Haushaltssperre geben. Das wird die amerikanische Wirtschaft zurückwerfen, die nächste Krise steht schon wieder vor der Haustür. Daher sollte man Gold in Krisenzeiten kaufen, denn es droht eine exorbitante Inflation, wenn die westlichen Länder ihre unglaubliche Staatsverschuldung und die Haushaltsdefizite nicht in den Griff bekommen. Immer mehr Anleger dürften daher in den sicheren Hafen Gold flüchten, was dessen Preis noch weiter treiben könnte. Natürlich schwankt auch der Wert von Gold, wertlos jedoch wird es niemals werden. Das ist auch historisch noch nie eingetreten. Gold war immer sehr solide und wertbeständig, im Gegensatz etwa zu Silber, dessen Wert durchaus sehr großen Schwankungen - auch nach unten - unterliegt. Das eigene Portfolio sollte daher immer etwas Gold enthalten, bei Vermögen ab 100.000 Euro gehört das sogar zur Pflicht und nicht mehr zur Kür. Kein vernünftiger Mensch setzt in dieser Größenordnung allein auf Aktien oder Fonds, zehn Prozent des Vermögens (mindestens) gehören in physische Edelmetalle, darunter bevorzugt Gold. Das raten Anlageexperten. Auch Menschen mit weniger Geld können sich daran ruhigen Gewissens orientieren und Gold in Krisenzeiten kaufen.