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Wiener Philharmoniker

Wiener Philharmoniker Goldmünze

Der Wiener Philharmoniker wird seit 1989 von der Österreichischen Münze in Gold und seit 2008 auch in Silber herausgegeben, in beiden Edelmetallsorten beträgt die Reinheit 999,9/1000. Das Motiv mit den Instrumenten des gleichnamigen Orchesters entwarf Thomas Pesendorfer im Jahr 1989. Wie alle Anlagenmünzen ist auch der Wiener Philharmoniker mit seinem Euro-Nennwert ein offizielles Zahlungsmittel. Anfangs wurde der Nennwert in Schilling angegeben, 2002 änderte er sich in Euro.

Wiener Philharmoniker Goldmünzen

Wiener Philharmoniker Goldmünzen

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Motiv und Wertigkeit des Wiener Philharmonikers

Die Anlagemünze in den Stückelungen 1 oz, 1/2 oz, 1/4 oz und 1/10 oz wird nach wie vor nahe am Spotpreis für Gold gehandelt, also für ihren eigentlichen Edelmetallwert plus Agio. Sie ist mit 37,00 mm Durchmesser (1 oz) recht groß, das Motiv ändert sich nicht bis auf das Prägejahr. Es besteht auf der einen Seite aus der Orgel des Goldenen Saales im Wiener Musikverein, auf der anderen Seite findet sich ein Horn, ein Fagott, eine Harfe, vier Violinen sowie mittig ein Violoncello. Die Münze Wien prägt die Auflagen nach Bedarf und Nachfrage, die teilweise sehr hoch ist. Im Jahr 1990 war der Wiener Philharmoniker die meistverkaufte Münze in Europa mit dem zweiten Rang im Weltmaßstab, den ersten Rang global sprach ihr das World Gold Council für die Jahre 1992, 1995 sowie 1996 und 2000 zu. Inzwischen dürfte die Gesamtauflage seit 1989 nahe an der Zehn-Millionen-Marke liegen oder diese schon überschritten haben. Zwar hält der Wiener Philharmoniker zwischen 35 bis 40 Prozent der europäischen Umsätze, doch noch mehr Käufer kommen aus Japan und Nordamerika. Die Österreichische Münze gibt wegen der großen Nachfrage daher an Investoren auch Gebinde mit 500 Münzen (25 Röhrchen zu je 20 Münzen) ab.

Größen, Nennwerte und Auflagen

Der Gold-Philharmoniker in den Größen 1/10 bis 1 oz hat eine Dicke von 1,2 bis 2,0 mm, einen Durchmesser zwischen 16,00 bis 37,00 mm, er wiegt 3,121 bis 31,103 Gramm (Unzengewicht) und ist mit Nennwerten von 10 Euro (200 ATS) bis 100 Euro (2.000 ATS) ausgestattet. Der Silber-Philharmoniker mit dem Gewicht einer Unze hat einen Nennwert von 1,50 Euro. Die Auflagen schwankten vielfach, was einigen Jahrgängen einmal Sammlerstatus verschaffen könnte. So begannen die Schilling-Ausgaben der 1-oz-Münze mit 351.000 im Jahr 1989, ein Hoch wurde 1995 mit 645.500 erreicht, im Jahr 2001 jedoch - mit dem Übergang zum Euro - wurden nur noch 54.700 Stück der Schillingmünze 1 oz geprägt. Die kleinste Euro-Auflage mit 1 oz gab es 2006 mit 82.174 Stück, die größte im Jahr 2009 mit 903.000 Stück.

1 Unze Wiener Philharmoniker

1/2 Unze Wiener Philharmoniker

1/4 Unze Wiener Philharmoniker

1/10 Unze Wiener Philharmoniker