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Goldverkauf richtig

Was sollte man beim Goldverkauf beachten?

Goldbesitzer, die sich von ihren Schätzen zu einem guten Preis trennen möchten, müssen beim Goldverkauf beachten, dass ein fairer Ankaufspreis keineswegs selbstverständlich ist. Unseriöse Geschäftemacher zahlen viel zu wenig, doch auch manch eigentlich seriöser Juwelier bietet einen Preis weit unter dem tatsächlichen Wert des Goldes.

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Beim Goldverkauf beachten: Legierungen entscheiden

Dass ein Juwelier zu wenig für das Gold bezahlt, hat nicht unbedingt etwas mit seinem Geschäftsgebaren zu tun. Vielfach sind die Legierungen für ungewöhnlichen und alten Schmuck oder Zahngold wirklich nur schwer zu ermitteln. Es bedarf hierzu einer Röntgenspektralanalyse, die nur gut ausgerüstete Labore durchführen können. Juweliere agieren dann eher vorsichtig und bieten einen niedrigeren Preis an. Eine Faustregel besagt, dass beim "normalen" Juwelier, dessen Kerngeschäft nicht der Goldankauf ist, in der Regel etwa die Hälfte des möglichen Preises erzielt wird. Das sollten diejenigen Personen beim Goldverkauf beachten, die eben mal ganz schnell ein wenig Gold zu Geld machen möchten. Wer sich nicht die Zeit nimmt, in Ruhe zu vergleichen und Angebote einzuholen, büßt effektiv ein. Daneben gibt es die gewitzten Händler, die vorsätzlich zu wenig bezahlen. Auch diese sind nicht auf den ersten Blick zu erkennen, das sollten Sie bei Ihrem Goldverkauf beachten. Umsichtige Verkäufer informieren sich daher vorab, was ihre Schmuckstücke denn ungefähr wert sein müssten. Dazu gehören die Kenntnis der Legierung und des aktuellen Marktpreises für die Feinunze Gold sowie solides Wissen um seriöse Ankaufsmodalitäten von Händlern. Gerade die schwarzen Schafe der Branche versuchen, lückenhaftes Wissen von verkaufsbereiten Kunden auszunutzen. Mit ein wenig Basiswissen sind die Verkäufer jedoch über ausreichend gerüstet und wissen, was sie beim Goldverkauf beachten müssen.

Welche Regeln sollte man beim Goldverkauf beachten

Dass es verschiedene Legierungen zwischen 333er bis 999er Gold gibt, wissen die meisten Menschen. Diese Legierung ist auf Ringen und Schmuck in der Regel aufgeprägt. Die Farbe des Goldes sagt ausdrücklich nichts über den Goldanteil, wohl aber eine Angabe in Karat statt des Feinanteils. Einkarätiges Gold enthält 1/24-tel des Edelmetalls, Reines Gold wiederum weist 24 Karat auf. Gold mit 585er Stempel entspricht 14 Karat. Seriöse Händler, das sollten Sie beim Goldverkauf beachten, ermitteln nochmals den Goldanteil und Wert: Feingoldgewicht mal Goldpreis minus Scheidekosten sind der faire Ankaufspreis aus Sicht des Händlers. Wer sich einen ungefähren Überblick verschaffen möchte und eine Prägung mit der Legierung findet, wiegt mit einer sehr genauen Briefwaage das Gold ab und errechnet den Feingoldanteil: 20 Gramm mit 750er Stempel sind 20 x 0,75 = 15 g Gold. Wenn der Händler auf seiner Homepage verspricht, für 999er Gold (reines Gold) 38,20 Euro pro Gramm zu zahlen (ein Preis im März 2013), müssten Sie für das Schmuckstück 573 Euro erhalten. Händler sollten unbedingt solche fairen Angebote unterbreiten, das müssen Sie beim Goldverkauf beachten.